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40 Jahre Daytona !

 

Bei den 24 Stunden von Daytona 1967 errang Ferrari einen glorreichen Dreifachsieg. Die übermächtige Armada an Ford GT 40 musste sich in ihrer Heimat geschlagen geben.
Bandini/Amon siegten auf 330 P3/4 0846 vor Parkes/Scarfiotti auf 330 P4 0856 und Rodriquez/Guichet auf 412P 0844.
Die Startnummer "23" wurde durch den Sieg berühmt, aber das Siegerauto wurde von Ferrari 1968 nach einem Unfall abgeschrieben und nicht mehr aufgebaut. So wurden danach eben andere 330 P4 mit dieser Nummer bei Shows präsentiert. Der Zweitplatzierte 330 P4 0856 war etwa auf der Jochen Rindt Show in Wien mit dieser Nummer zu sehen, obwohl er beim legendären Rennen die Nummer "24" trug.
Heute kann man alle 3 Wagen wieder bewundern.
0846 wurde vom Amerikaner Jim Glickenhaus wieder aufgebaut. Die Diskussionen um diesen Neuaufbau füllen bereits dicke Akten. Unstrittig ist jedoch, dass der Anblick dieses P3/4 auch heute noch beeindruckt und grösster Wert auf Detailgenauigkeit und Verwendung von Originalteilen gelegt wurde. Heute trägt 0846 wieder die Spiderkarosserie und Startnummer 224 wie bei der Targa Florio 1967.
Der 330 P4 0856 hatte eine weniger wechselvolle Geschichte. In der Achtzigern war er Teil der berühmten Obrist-Sammlung in der Schweiz. Dann gelangte er über Bernie Ecclestone und einen Händler in die großartige Sammlung von Lawrence Stroll, wo er heute noch ist.
0844 wurde 1967 seiner wundervollen Karosserie beraubt und zum Can-Am Spider umgebaut. In den späten 90er Jahren erhielt er seine Berlinetta Karosserie zurück. Heute kann man ihn in der Historic Challenge regelmäßig wieder auf der Rennstrecke sehen.

 

Beschreibung der einzelnen Bilder

  1. Der legendäre Zieleinlauf 1-2-3
  2. Das Siegerauto 330 P3/4 Chassis 0846
  3. 330 P3/4 Chasis 0846 in Sizilien 2005
  4. ...und mit Spider-Body 2007 in Florida
  5. so sahen die Gegner 0846 !
  6. Der Drittplatzierte 0844 in Monza 2006
  7. Der Zweite - 0856 auf der Jochen Rindt Show